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Was ist Chip -Tuning?
Als Chip-Tuning bezeichnet man die Leistungssteigerung von Kfz-Motoren durch Austausch der Motorsteuerung, die auf einem in der Regel wiederbeschreibbaren Chip als Datensatz im Motorsteuergerät abgelegt ist. Es handelt sich hier um ein dreidimensionales Kennfeld. Beim Chip-Tuning werden alle relevanten Daten, die für die Steuerung und Regelung des Motors zuständig sind, optimiert. Hier sind beispielsweise Ladedruck des Turboladers, Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge, Temperaturzustand von Motor und Umgebungund alle weiteren Steuerungs- und Regelungsmechanismen eines modernen Motors zu nennen. Jedes Kraftfahrzeug, das über eine elektronische Motorsteuerung verfügt, kann per Chip-Tuning optimiert werden.
Welche Arten von Chip-Tuning gibt es ?
- Chip-Tuning (bei älteren Fahrzeugen):
Das herkömmliche Chip-Tuning beschreibt den Ausbau eines Motorsteuergerätes und das Auswechseln eines oder mehrerer Elektronikbauteile. Diese Bauteile, auch Chips genannt, werden entweder gelötet oder gesteckt.
- OBD-Tuning (bei den meisten aktuellen Fahrzeugen):
OBD-Tuning (OBD=On-Board-Diagnose) ist eine sehr aktuelle Methode des Chip-Tunings. Beim OBD-Tuning ist es nicht mehr nötig die Chips aus dem Steuergerät herauszulöten, statt dessen wird das Steuergerät direkt über die OBD-Schnittstelle programmiert.
- BDM Tuning (nur bei sehr neuen Fahrzeugen):
Die Motorsteuergeräte bei sehr neuen Fahrzeugen können teilweise nicht über die OBD-Schnittstelle am Fahrzeug gelesen und programmiert werden. Die Programmierung erfolgt direkt auf der Platine des Steuergeräts am Debugging-BDM-Port des Prozessors. Löten ist aufgrund der Bauteilgröße und der kompliziert verteilten Prüfsummen und Daten fast nicht mehr möglich.
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